Die Frau Bürgermeister nimmt es sehr persönlich

Dass die Frau Bürgermeister mir nicht mehr die Hand gibt, ist eine Sache, dass sie aber den anderen grünen Gemeinderäten die Hand verweigert lässt tief blicken. Selbst Personen die gar nicht im Gemeinderat tätig sind werden so behandelt.

 

Elisabeth Wunderl beantwortet das so

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

 

Am Faschingdienstag hatte ich ein Erlebnis der besonderen Art. Ich wollte der Frau Bürgermeister die Hand geben. Sie verweigerte das mit den Worten: Du gehörst auch zu dieser Bagage und einer Bagage gebe ich meine Hand nicht. Ich habe es dann irgendwie erzwungen, was beschämend genug war.

Erklärung im Brockhaus: Bagage heißt unter anderem Gesindel.

Mit Bagage hat die Frau Bürgermeister die Grünen Bisamberg - Kleinengersdorf gemeint. Ich möchte feststellen, dass die Grünen kein Gesindel sind und ich auch keinem Gesindel angehöre.

Den Grünen ist Unrecht geschehen, indem ihre Plakatständer entfernt wurden, und sie haben sich gewehrt. Das ist ihr gutes, demokratisches Recht.

Die Art und Weise, wie Menschen Konflikte austragen und lösen ist sehr unterschiedlich. Oft sind es Nuancen im Ton, in der Sprache, in der Gestik, die zur gegenseitigen Missachtung führen.

In Zeiten der Wahlwerbung ( ich mag das Wort Wahlkampf nicht ) bedarf es großer Vorsicht und eines guten Fingerspitzengefühls, die Grenzen von Würde und Anstand nicht zu verletzen,

In meiner christlichen Erziehung und dem Leben in einer großen Familie mit vier Geschwistern habe ich gelernt, mein Verhalten zu reflektieren. Auch nach Streitereien muss man sich am Abend „ Gute Nacht „ sagen können.

Nachsicht, Geduld und Einsicht sind die Grundpfeiler für ein gutes, gedeihliches Miteinander. Man muss sich gegenseitig vergeben können.

Es gibt auch genug Bibelworte, die das untermauern. Wer sie vergessen hat, sollte wieder einmal nachlesen!

Es ist mir ein großes Anliegen, dass die Menschen in Bisamberg einander mit Respekt und Achtung begegnen. Dafür setze ich mich ein!

 

 

In diesem Sinne: Grün gleicht’s aus.

Elisabeth Wunderl

 

Der Wahlkampf beginnt mit Getöse

Eigentlich waren wir guter Dinge als wir die ersten Plakate am Sonntag den 31.1. aufstellten. Mit dem Plakatieren von  "?!" wollten wir Neugierde und Aufmerksamkeit erwecken.

 

Das hat besser funktioniert als wir gedacht hatten. Als wir das dritte Plakat aufgestellt hatten und gerade wieder wegfuhren kam die Frau Bürgermeister vorbei.

 

Am Montag vormittag kamen dann die Gemeindearbeiter im Auftrag der Frau Bürgermeister vorbei und sammelten alle Plakate ein die Sie gefunden haben.

 

Gleich nach dem wir das erfahren hatten verlangten wir per mail die sofortige Herausgabe der Plakate. Erst am nächsten Vormittag kam per mail die Antwort, wir könnten diese am Donnerstag ab 14 Uhr ab Bauhof abholen ! Wir informierten die Aufsichtsbehörde und berieten über unsere Möglichkeiten.

 

Noch bevor wir etwas unternehmen konnten mussten wir sehen, dass auf Standorten an denen unsere Plakate waren jetzt ÖVP-Plakate waren.

 

Daraufhin war uns klar wiedso man die Plakate nicht zurück geben wollte. Dieser eklatante Eingriff in unsere Wahlwerbung durch die Frau Bürgermeister unter Einsatz von Gemeindemitteln kann nicht hingenommen werden.

 

Wir haben daraufhin

  • Die Aufsichtsbehörde informiert
  • Eine Sachverhaltsanzeige erstattet
  • Einen Misstrauensantrag eingebracht
  • Und natürlich auch die Presse informiert

Nachstehend finden Sie den Mailverkehr sowie die Schriftstücke und eine Einladung zum Besuch der Gemeinderatssitzung wo die Abstimmung über den Misstrauensantrag erfolgt.

 

Schau'n Sie sich das an !

Schriftverkehr zum Thema
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Misstrauensantrag gem $112 der nö. Gemeindeordnung
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Sachverhaltsanzeige
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Einladung zur Gemeinderatssitzung
Einladung_GR_misstrauensantrag (5).pdf
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